Der Rhein Ruhr Pakt besteht schon seit 1998, mag sein, dass er noch nicht so bekannt ist, weil der Ruhrpott mit seinen unzähligen Crews früher stärker war. Nun sollte der Weg aber frei sein für den vierten Sampler, den Konkurrenz gibt es kaum noch. Los geht es mit einer Nummer, die richtig nach Ruhr klingt. Summsemann & Meister Fader geben einen dunklen Track mit warmen, zurückhaltendem Beats zum besten. Bekannt sind die wenigsten Rapper auf dem Album. DNS, Pott! Poeten oder Killa Calles dürften zumindest bei eifrigen Jam-Gängern keine Fragezeichen aufwerfen. Überzeugen können vor allem die Tracks von T-Burner „Trauer“, Kaelimetz „What a day“, Sam Kasam & Konpro „Puzzleteil“ und Egoklinsch „Simple Stunts“. Insgesamt gibt es 18 Tracks, von denen nicht alle überzeugen können, aber insgesamt ist „Rhein Ruhr Pakt – Vier“ eine gelungene Zusammenstellung. Auf der Suche nach dunklem Rap und neuen Talenten wird man hier fündig. Wertung 7/10.