Bereits vor zwei Jahren haben Razorlight mit ihrem Debütalbum “Up All Night“ Millionen von Käufern begeistert und glücklich gemacht. Auch mit ihrem jetzt erscheinenden zweiten Album wird dem nichts im Wege stehen – und das trotz diesem einfallslosen Titel. Der grandiose Start mit „In The Morning“, der ersten Singleauskopplung des Albums, sorgt aber schon direkt für klare Verhältnisse. Schön swingender Britpop, entspannt und druckvoll zugleich klingend, mit 60er/Motown Referenzen und leichtem Beatles Einschlag. Auch wenn nicht durchweg alle Songs ein solch hohe Niveau halten können, ist Razorlight mit „Razorlight“ ein wirklich schönes zweites Album gelungen, nicht zuletzt durch die gute Produktion von Chris Thomas (The Beatles, Pink Floyd, Roxy Music, The Pretenders, Pulp). Schade nur, dass die zehn Songs nach 35 Minuten schon wieder vorbei sind. Wertung 7/10.