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Prinz Pi – Donnerwetter!
No Peanuts / Groove Attack VÖ: 22.09.2006

 

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Da reift etwas heran in Berlin: Rap einer anderen Liga. Prinz Pi, ehemals Porno, war schon immer ein Soloplayer, machte sein unverkennbares Ding und droppte Alben im Rekordtempo. Mit „Donnerwetter“ ist er jetzt aber auf dem Olymp angekommen, denn es ist sein komplettestes Album, nicht nur wegen der aufwendigen Verpackung, dem ultraumfangreichen Booklet und der Doppel-CD Ausstattung mit insgesamt 117 (!) Minuten Musik. Die neuen Hits des Berliner Oberschicht-Rappers, der auch ganz unten Credibility hat, sind allerdings schon von der „Instinkt“ EP bekannt. Das wären die Songs „Instinkt“ und „Keine Idole“. Den übrigen 20 Tracks der ersten CD fehlt es jedoch auch nicht an Qualitäten, ob „Kette“ über die harten Seiten des Lebens, düstere Visionen „Die Bomben schlafen“, „Von & Zu“ auf Oriental-Sample mit Taktlo$$ Raps, oder die leicht-sarkastische Huldigung an Berlin „Berlin, Grosse Liebe“. Pi zieht alle Register, ob dicker Shit zum Abgehen „Singt die Lieder“ (featuring Biztram und Bobidze), klassisches Storytelling „Herr Claasen“ oder volles Berlin-Programm mit Frank Zander „Meene Stadt“, alles geht. Prinz Pi ist einfach unverwechselbar, hat Style und droppt intelligente Texte. Die Beats von Biztram runden das Gesamtbild perfekt ab. Abwechslung ist beim Prinz Standard. Auf der zweiten CD „Der Herr Der Dinge“ geht es dann anders zur Sache, eine Konzept-Scheibe, und der Titel deutet schon an in welche Richtung das Konzept geht. Pompöse Beats, Filmmusik, die Reise in einer vergangene, mystische Welt. In 30 Kapiteln reist der Prinz vom weiten Land in dunkle Wälder, trifft auf Räuber, Orks und Geisterschiffe. In der letzten Schlacht fällt die Entscheidung. Ganz sicher ist diese zweite Scheibe Geschmackssache, der „Herr der Ringe“ Pathos ist nicht jedermanns Sache. So oder so, Prinz Pi hat 2006 ein wahrliches „Donnerwetter“ losgelassen und ein einzigartiges Album, an dem sich noch viele messen lassen müssen! Wertung 10/10.

Autor:
Chris Wegmann


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