Ein Best Of Album vor Weihnachten ist nun wirklich nichts originelles, aber Prince wollen wir sein „Ultimate“ mal gönnen, schließlich ist er schon fast 30 Jahre im Geschäft. Sein erstes Album mit dem Titel „For You“ erschien 1978, der große Erfolg trat jedoch mit den Alben „1999“ (1982) und „Purple Rain“ (1984) ein. Zwischenzeitlich versank Prince Rogers Nelson etwas in der Versenkung, kehrte 2004 aber mit „Musicology“ auf die Erfolgsstraße zurück, um in diesem Jahr mit „3121“ seinen größten Erfolg seit mehr als einem Jahrzehnt zu feiern. Geschlossen wird dieses erfolgreiche Prince Jahr mit der Doppel-CD „Ultimate", die 17 Hits und 11 remasterte Titel des Multitalents enthält. Die Reise beginnt im Jahr 1979 mit der Single „I Wanna Be Your Lover“, die später auf dem selbstbetitelten Album „Prince“ enthalten war. In chronologischer Reinfolge geht es weiter mit Songs wie „Controversy“, „When Doves Cry“, „Purple Rain“, „Diamonds and Pearls“, „Gett Off“ und „7“ bis zu „My Name Is Prince“, womit im Jahr 1992 Schluss ist. Die neueren Hits sind auf der „Ultimate“ Zusammenstellung also nicht mehr enthalten. Auf der zweiten CD kommen wir in den Genuss von meist sechs bis acht Minuten langen Remixen oder 12inch Versionen von zum Beispiel „Kiss“, „Let’s Go Crazy“, „Pop Life“, „Raspberry Beret“, „U Got The Look“ oder „Cream“. 79 Minuten Material für echte Fans. Dieses Best Of lässt keine Wünsche offen und dokumentiert die Geschichte von Prince als Meister des Popfunks von den 80ern bis in die Neuzeit. Der Vollständigkeit halber wäre es sicher nicht verkehrt gewesen, auch die neuen Songs einzubinden. Das jedoch kann verschmerzt werden angesichts der Tatsache, dass „Ultimate“ auch einiges seltenes Material bietet. Wertung 9/10.