Mono & Nikitaman, die kennt man einfach, weil sie immer irgendwo und überall spielen. Durch Releases sind die beiden Süddeutschen aus den Bodenseegegend dagegen noch nicht so aufgefallen, aber immerhin ist bereits „Für Immer“ ihr zweites Album. Diese wurde, ganz entspannt, von Flip von der österreichischen Combo Texta produziert. Ganz klar, „Für Immer“ ist kein kaltes, raues Album aus dem Norden. Mono & Nikitaman (Monika Jaksch und Nick Tilstra) gehen es relaxt und langsam an, die Titeltrack & gleichzeitig Opener gibt die Leitlinie vor, das Leben genießen, auch wenn sich dazwischen auch mal Sozialkritik mischt wie auf „Fresse Halten – Selber Machen“. Dazu wird auf Nummern wie „Boom“ auch mal die Lautstärke aufgedreht. Der Frühling rückt immer näher, die Sonne scheint wieder, es ist Zeit für dieses Album, positiv und herzerwärmend. Für die Tanzflächen ist das nicht unbedingt was, das scheint einfach nicht das Ding von Mono & Nikitaman zu sein, dafür zeigt das Duo wie Frau & Mann am Micro harmonieren können. Mit ihrer Smoothness passen sie perfekt ins Rootdown Lager, wer Nosliw & Co mag, wird sich auch hier heimisch fühlen. Nun, nur wer es etwas würziger mag, etwas mehr Bums und Bass will, wird bei dieser Platte nicht für immer bleiben. Wertung 7/10.