Mekmo aus Österreichs Hauptstadt Wien ist zwar nicht ganz neu am Start, ein Release gab es bislang jedoch noch nicht. Mit der „Mekmo EP“ ändert sich da jetzt, und der 19-Jährige hat für seinen offiziellen Start so einiges zusammengetragen. Die Beats kommen unter anderem von DJ Crates, Shuko und Joe-L, Features gibt’s von Abroo, Chris V und Casper. Gerappt wird in smoothem Style, Österreich eben. Dass dabei ein bisschen Dialekt mit einfließt passt dazu. Zwar wirken einige Lines noch holprig, das fällt aber weniger ins Gewicht. Überzeugen können vor allem das von Crates produzierte „Intro“, „Girl“ von Bock Auf’n Beat und „Wo Ist die Liebe?“ mit dem Hammerbeat von Joe-L. Eine gewohnt tighte Produktion lieferte selbstverständlich auch Shuko mit „Plastic Chains“, wo Mekmo zusammen mit Chris V rappt. Ein Ausfall ist nur „Let’s Go“, sowohl was Raps wie auch Beat angeht. Inhaltlich zeigt sich Mekmo meist nachdenklich, was aber nicht heißt, dass die Tracks nicht abgehen können. Die Scheibe ist jedenfalls nichts für die Clubs geschaffen, sondern smarter Rap zum flashen, denken und relaxen. Acht Tracks, die zumindest überwiegend überzeugen können. Wertung 7/10.