“Ey, was macht der Hund da mit Nirvana?“ tönt es aus der einen Ecke, „man halts maul, das is gut, ich will das hören“ aus der anderen Ecke. Ja was machen die drei Köpfe von MakroSoft denn da mit toten und lebenden Musikgiganten wie Kraftwerk, Metallica, R.E.M, Soundgarden, Iggy Pop und eben auch Nirvana? Ist es Leichenschändung, Iggy Pop mit einer schlecht-gekrächtzen Stimme und auf eine Melodie, wie man sie allenfalls aus schäbigen Kaufhausfahrstühlen oder amerikanischen, weinverherrlichenden Komödien kennt, zu versehen? In diesem speziellen Fall schon, bei anderen Stücken klappt das dennoch ganz gut (so gehört bei „I will survive“ oder „Smells like teen spirit“). Auch andere Stücke werden auf diesem Album sehr erfolgreich verharmlost oder verharmonielost. Mal so, mal so, aber jedes mal wieder ein überraschendes Ergebnis. Überraschend sicher auch das Gesamtergebnis: Wertung 7/10.