Khoma – The Second Wave Roadrunner Records VÖ 31.03.2006
Aus Umea, Schweden kommen ja eigentlich eher traditionell Hardcorebands, wie unter anderem berühmte Beispiele wie Refused, International Noise Conspiracy oder Final Exit bezeugen. Auch wenn bei Khoma ehemalige Mitglieder dieser Bands (von Refused und der International Noise Conspiracy) wie auch von Cult of Luna mitwirken, hat die Band ansonsten mit dieser Szene, zumindest musikalisch, nichts gemeinsam. Eigentlich würde man es sich aber wünschen, denn Khoma musikalisch einzuordnen fällt schwierig. Viel leichter fällt es der Band bestimmte Emotionen zuzuordnen, denn solche Gefühle wie Angst, Wut und Verzweiflung ziehen sich wie ein roter Faden durch die elf episch klingenden Songs. Übrigens: Um in den vollen Genuss dieser intensiven und recht schwer verdaulichen Mischung aus Progrock, Emo, Metal und Indie zu kommen, sollte man sich etwas Zeit lassen, denn diese lässt sich erst nach mehrmaligem Hören richtig erschließen. Es lohnt sich. Wertung 7/10.