Ganze fünf Jahre hat sich Howie Beck mit seinem zweiten Album Zeit gelassen. Warum eigentlich? Howie Beck braucht sich jedenfalls mit „Howie Beck“ vor nichts und niemandem zu verstecken. Die 13 Songs des kanadischen Singer/Songwriters pendeln gekonnt zwischen fragilem Folk und entspanntem Pop, Intimität und Gelassenheit, akustischer und Band-Instrumentierung. Die Schlafzimmeratmosphäre des Vorgängers „Hollow“ hat er dabei größtenteils gegen ein etwas moderneres und leichteres Popgewand eingetauscht. Die sehr persönlichen Texte kreisen aber immer noch um zeitlose Themen wie Einsamkeit, Liebe, Tod und Betrug. Inklusive Gastmusiker von Feist und Nada Surf. Wertung 7/10.