Wie bitte klingt eine Band, deren Musik die zuständige Promo-Agentur mit dem Adjektiv „störrisch“ anpreisen will? Verschroben, abgedreht, eigenwillig, anstrengend, unkonventionell, lärmig? Von allem ein bißchen. Hitch nennen sich die Patienten und bringen auf „Trails are ablaze!“ Indie-Rock der sperrigsten Art zu Gehör. Ein Sound, der ganz und gar nicht einfach ins Ohr geht. Nein, vielfach verlässt diese Darreichungsform des Rock´N´Roll die Pfade des Melodiösen und die drei Herren lärmen mal eben munter drauf los. Das erinnert dann fatalerweise an erste Gehversuche einer Nachwuchsband in irgendeinem heruntergekommenen Proberaum. Im Ohr bleibt von den Songs jedenfalls wenig bis nichts hängen. Wer Lust auf richtigen Krach hat, kann ja mal vorsichtig ein Ohr riskieren – aber am besten bei leiser Lautstärke und mit Beruhigungsmitteln in Griffweite. Allen anderen sei hiermit hingegen von „Trails are ablaze!“ dringend abgeraten. Da ergeht es mir wie dem Sound der Band in der Promo-Beschreibung: Ich werde störrisch! Wertung 2/10.