Nach bewegten Jahren beim Majorlabel Universal kehren Hatebreed mit ihrem neuen Werk zu einem Szenelabel, Roadrunner Records, zurück. Abzusehen war dieser Schritt schon seit längerem, dabei stand aber sogar schon das Aus der Band im Raum, als Sänger Jamey Jasta vom Touren ausgepowert war. Nun geht es mit erweiterter Besetzung doch weiter, der fünfte Mann ist Frank “3 Gun” Novinec, der schon bei Terror an der Gitarre stand. Veränderungen im Sound gibt es trotzdem kaum, vielleicht klingt „Supremacy“ einen Tick rauer und aufwühlender und dafür weniger brachial. Hatebreed bleiben letztendlich ihren Stärken treu und entsprechend geben sich die 13 neuen Songs keine Blöße, sondern liefern genau das, was sie seit jetzt fünf Alben auszeichnet. Gerade zu Beginn liefert die Band aus Connecticut richtige Kracher ab: „Defeatist“, „Horros Of Self“ und „Destroy Everything“. Dennoch ist diese Scheibe gerade deshalb so gut, weil sie durchgängig überzeugen kann, die Mischung der Songs stimmt, es Hatebreed nicht an Ideen fehlt, sie auch 36 Minuten lang Druck machen können, ohne einfallslos zu sein. Keine Frage, Hatebreed stehen zu Recht an der Spitze der Metalcore und Hardcore Szene. Das haben sie jetzt mit „Supremacy“ eindrucksvoll unterstrichen. Wertung 9/10.