Die aus Neuseeland stammende Band liefert mit ihrem dritten, selbstbetitelten Album „Goldenhorse“ die erste Platte außerhalb ihrer Heimat ab. Dort eroberten sie gleich mit ihrem Debüt den Thron der neuseeländischen Charts. Mit dem neuen Album stehen die Chancen nicht schlecht, auch hierzulande zum Erfolgsact zu werden: Es bietet unbeschwerten, detailverliebten Gitarrenpop, der musikalisch durch seine Stilvielfalt auffällt. Neben elektronischen Elementen und Streichern finden sich auch Folk-Einflüsse, insbesondere auf „Fish“. „Unsere Inspirationen kommen aus allem was wir bislang gehört haben“ so die Bandmitglieder. Ein Höhepunkt ist die Ballade „Out Of The Moon“, die perfekt geeignet ist, um an einem Sommertag im Garten zu liegen und vor sich hin zu träumen. Einzig das düster angehauchte Duett „Riverhead“ fällt etwas aus dem fröhlichen Rahmen, die tiefe Stimme des Sängers bietet einen guten Kontrast zum glockenhellen Gesang von Komponistin und Sängerin Kirsten Morell. Alles in allem eine frische Sommerplatte, die uns die kommenden regnerischen Herbsttage verschönern wird. Wertung 6/10.