Godsilla - Massenhysterie I Luv Money Records VÖ: 11.09.06
Und wieder sind es die Berliner die Geschichte schreiben. Diesmal ist es ein Solokünstler aus dem Hause I Luv Money, Godsilla kommt mit seinem zweitem Album "Massenhysterie". Eine düstere Optik hat das Gesamtbild um Godsilla, und seine Stimme erinnert an einen Mix von Bushido und Orgi69. Doch diese Ähnlichkeiten werden schnell zerstört und durch seinen ganz eigenen Style überspielt. So ist dieses Album aggressiv und auf jeden Fall eine Bombe, die auf Berlin los gelassen wird. Mit 23 Tracks zeigt God auf fast 80 Minuten sein Können und Vielfalt: So gibt es den zerstörerischsten Beat gepaart mit einer ruhigen Stimme, selbstverständlich trotzdem alles unter der Gürtellinie. Hier wird nicht übertrieben, hier wird einfach gezeigt, dass Curse langsam zu Rentnergeneration gehört und die Leute frische Musik brauchen. Hier wird auch über die Jugend, die abgleist, gesprochen, aber alles aus den Augen der Hauptstadt. Was ist wohl echter und ehrlicher? Es wird angeeckt und ehrlich gesprochen, was soll es anderes geben wenn man unter dem Motto " Prepare 4 War" rappt. Definitiv nichts für Leute die alles auf die Goldwaage legen, sondern eher für Leute die mal paar Sprüche abkönnen und über Vergleiche lachen können. Zu Gast sind hier Massiv, Joka, Clickx, Serk, She-Raw, Automatikk und Amir. Und alle passen sich an und veredeln das Werk von God nur noch mehr. Natürlich ist Orgi als Labelchef auch auf dem Album vertreten, einmal mit sehr ruhiger Stimme, aber trotzdem bleibt er der "Fucker"! Dies ist aber lang noch nicht alles vom King, dieser rief auch BMW wieder ins Leben und so wurde Bushido kurzerhand von Godsilla ersetzt und das Team ist wieder vollständig. Jetzt kommen sie mit BMW: Hengzt, Orgi und God. Im Gesamtbild kann man sagen, das hier kein Beat daneben ist und kein Rap nicht sitzt. Ein sehr vollständiges Ding, was das Bizz auf jeden Fall glänzen lässt. Also, geht´s los Massenhysterie! Wertung 9/10.