Ska bis zum abwinken, das ist wohl das Motto, dem Frank Liessner mit seinen Skunk Allstars nachging. Die Skunk Allstars, das sind unzählige Musiker, die Frank in unzähligen Studios dieser Welt versammelt hat, so viele, dass es den Rahmen sprengen würde, sie alle aufzuzählen. Am Ende sind daraus 17 Songs entstanden, die ebenso bunt klingen. Frank Liessner hat in den mehr als zehn Jahren, in denen er Musik macht, schon mit namhaften Leuten wie Mad Professor gearbeitet und über 2000 Konzerte gespielt. Auch als Skateboarder war er mal erfolgreich. Nun wird er sich für sein neues „Projekt“ auch gute und namhafte Musiker geholt haben, jedoch wird eins schnell deutlich: Es ging hier um den Spaß und die Truppe hatte auch ihren Spaß. Und wenn man will kann man sich davon anstecken lassen, denn „Hatred of a Minute“ sprüht nur so vor Lebhaftigkeit und sonnigem Gemüt. Die Rhythmen gehen ins Blut und ein Schuss Karibik-Flavour würzt die Songs. Nur mehr ist da leider nicht. Die Produktion ist recht flach und drucklos, der Gesang stellenweise monoton, die Lieder so vor sich hingespielt. So klingt eben ein spontanes Album. Ist ja auch nicht schlecht, aber man muss sich dessen bewusst sein. Wertung 6/10.