Was der Fischmann mit seinen Fischen hat, wissen wir auch nicht. Zuvor versuchte er sich mal als Fisch mit Manju in Ragga-Rap, nichts an was man sich erinnern müsste. Jetzt jedenfalls debütiert der Fischmann aus Hannover mit einem Soloalbum mit dem vielsagenden Titel „Der Hecht im Karpfenteich“. Nun, worüber rappt ein Fischmann? „Alice im Wunderland“ heißt einer der Titel, und das sollte als Antwort genügen. Trotzdem, „Rapmusik, Drogen und Gewalt“ lässt er auch nicht ganz aus. Übrigens, die Beats stammen unter anderem von Hawkeye (Falk), Gunzales und Kova, und können so richtig punkten. Zwar sitzt nicht jede Nummer, die die sitzen, sind dafür aber mit Beats ausgestattet, die sich von der üblichen HipHop-Masse so richtig abheben. Ein bisschen schräg, und schräg ist hier vieles. Trotzdem, wer’s gerne fischig mag, wird bei den 18 Tracks seinen Spaß haben. Abwechslungsreich und einfallsreich ist das Album von Fischmann. Und nicht jedermanns Sache. Kennt ihr noch Creme de la Creme? Wertung 6/10.