Wenn die Eagles Of Death Metal so ein bisschen staubig wie die Wüste klingen, dann liegt das nicht zuletzt daran, dass Josh Homme (Kyuss, QOTSA) hier an den Drums sitzt. Im Gegensatz zu den großen Wüstenrockern klingt die Truppe um Sänger Jessy Hughes aber etwas mehr funky und nach Garage und Rock’n’Roll. Die richtig fetten Gitarren packt das zweite Album der Band nicht aus. Dagegen geht’s auf Songs wie „Solid Gold“ und „The Ballad Of Queen Bee And Baby Duck“ mit Feingefühl und Charme zur Sache, ehe „Chase The Devil“ die Hüften schwingen lässt und „Bag O’ Miracles“ für einen Sonnenuntergang im Westernstyle sorgt. Knackig auf den Punkt gespielt sind die 13 Songs, die teilweise kürzer als zwei Minuten ausgefallen sind. „Death By Sexy“ ist ein Album, das mit seiner Coolness ins Blut schießt. Ohne Umschweife, ohne Tricks, ohne Plattitüden: mitten in den Arsch. Also ab damit. Wertung 8/10.