Es ist so richtig waschechter Rock, den Disgroove aus der Schweiz hier zelebrieren. Getourt ist die Band diesen Februar mit Die Happy. Ein bisschen Soundgarden, etwas Foo Fighters, eine Prise Nickelback, ein Schuss Helmet kommen auf dem neuen Album der Schweizer zusammen, zumindest wird klar, in welchem Umfeld sich das Trio bewegt, das mit „Three“ den Nachfolger zu „Down on myself“ vorlegt. Da passt es voll ins Bild, dass Eric Klinger, Pro-Pain Gitarrist, als Co-Produzent für den Klang zuständig war. Modern ist „Three“ nicht unbedingt, kernig, markig, erdig, wie auch immer man den Sound nennen möchte, man fühlt sich an die 90er zurückerinnert, auch wenn Vergleiche mit neueren Bands des US-Alternative-Sektors auch passend wären. 50 Minuten gut gemachte Rockmusik bekommt auf den 13 Songs geboten, niemals wirklich spektakulär, aber immer wirklich packend. Wertung 7/10.