Ganz leicht ist es ja mittlerweile nicht mehr für eine Band aus Glasgow zu kommen. Einfach zu viele überdurchschnittlich gute Bands hat diese idyllische schottische Metropole in den letzten paar Jahren hervorgebracht. Namen wie Belle&Sebastian, Life Without Buildings, Arab Strap, Sons and Daughters oder Franz Ferdinand zeigen, dass die Meßlatte für Bands aus dieser Stadt hoch liegt. Gerade wenn man dann noch wie De Rosa und ihr Debütalbum „Mend“ unter die Kategorie „Indiepop“ fällt. Vielleicht sollte man die Tatsache, dass man aus Glasgow stammt einfach verschweigen. Aber De Rosa zeigen dass solche Vorsichtsmaßnahmen eigentlich gar nicht notwendig sind. Ihr leicht sperrig und flott-folkig klingender Indiepop, der seine Einflüsse alle oben genannten Bands schuldet, und an eine Mischung aus Franz Ferdinand, Sons und Daughters und den großartigen Geschichtenerzählern Arab Strap erinnert, gesellt sich ohne größere Probleme zwischen die illustre Konkurrenz. Zwar klingt „Mend“ nicht sonderlich innovativ und keiner der Songs sticht richtig heraus, aber bei dieser Qualität und der Tatsache dass es sich hier um ein Debütalbum handelt, wird das gerne verziehen. Zumindest sind De Rosa keine Schande für ihre Stadt. Ganz im Gegenteil. Wertung 7/10.