Die 18 Monate intensive Arbeit die Declan de Barra in sein Debütalbum, „Song of a Thousand Birds“ investiert hat, haben sich ausgezahlt. Die sorgfältige Produktion und das ausgereifte Songwriting merkt man hier schon ab dem ersten Ton. Das Motto von „Song of a Thousand Birds“ ist bekannt, „Quit“ scheint „the new loud“ zu sein. Ganz langsam und spartanisch, nur mit Gitarre instrumentiert, setzt der erste Song „Throw your arms around me“ ein. Erst am Ende des zweiten, dem Titelsong, „Song of a Thousand Birds“, kann man zusätzlich noch das ruhiges Zupfen eines Cellos und den sporadischen Einsatz eines Schlagzeugs vernehmen. So ruhig und atmosphärisch bleibt es zumeist das ganze Album hinweg. Elf mal verzaubert de Barra mit seinen dunklen, schönen und kraftvollen irischen Folk-Songs, angereichert durch seine sehr persönlichen und gar nicht mal unpolitischen Texte. Abgerundet wird „Song of a Thousand Birds“, durch das von de Barra sorgfältig und sehr schön selbst gestaltete Booklet. Wertung 7/10.