Comets on Fire – Avatar
Sub Pop / Cargo Records VÖ: 11.08.2006
Comets on Fire haben einen sehr passenden Bandnamen. Wüsste man nicht, dass „Avatar“ erst noch erscheint, würde man vermuten dass die Kalifornier ihr Album irgendwann ganz, ganz tief in den Siebzigern schon mal veröffentlicht haben. Ganze acht Minuten dauert der erste Song, der ganz ruhig und leicht jazzig beginnt nur um in einer wilden und psychedelischen Ekstase aus Schlagzeug- und Gitarrensoli zu enden. Genau wie damals halt. Die anderen sechs Songs stehen dem in nichts nach, und kommen mit insgesamt 47 Minuten auf eine mehr als beachtliche Spielzeit. Doch keine Sorge: anachronistisch klingt hier nichts, stattdessen eher zeitlos, irgendwo zwischen den Doors und Jimi Hendrix. Beachtlich wie aufregend psychedelischer Rock doch klingen kann. Fehlen nur noch die passenden Drogen. Wertung 7/10.