Das ist wieder, der Punk aus dem Aggro Berlin Lager und ehemaliger von Sido bei A.i.d.S., mit seinem zweiten Album. Wie schon vor vier Jahren beim Mini-Album „Der Neger (In Mir)“ ist auch B-Tights neues Werk wieder ein kleines geworden: 12 Tracks müssen reichen. Aber immerhin! Von der ersten Sekunde an dreht B-Tight ab, und die Texte sind die direktesten, die es von Aggro Berlin gibt. Ob auf der Porno-Club-Bitch Nummer „X-Tasy“ mit Frauenarzt, dem rockigen „Aggro Gesicht“, oder „Goldstück“, das mit einem Skit von Patrice (MTV) eröffnet wird. Jede Line sitzt, das Album ist nicht überfrachtet und verfügt über erstklassige Beats, die von DonTone, Bock aufn Beat, Tai Jason und B-Tight selbst stammen. Lediglich „Fickparade Part 2 (featuring MOK)“ mag was den Witz angeht nicht ganz mithalten. Ganz anders dafür die anderen „Bitch“-Nummern „Ghetto Bitch“ und „Bitches“. Ganz schön viele Bitches für so ein kleines Album. Daneben versucht sich B-Tight auch in Storytelling, „Der Tag Danach“ ist ein richtig abgefuckter Hangover-Track mit gechilltem Beat. Insgesamt macht B-Tights neues Album richtig viel Spaß, das Warten hat sich gelohnt! Schauen wir mal, ob es bis zum nächsten Release wieder vier Jahre dauert. Wenn dabei erneut so heiße Tracks herausspringen, können wir auch das verkraften. Wertung 8/10. Chris Wegmann
Nach vier Jahren haut er richtig auf die Scheiße: so gibt es mal eben vor seinem Album eine EP mit ganzen 12 Tracks. Die Rede ist vom Neger! Auf dem Titeltrack "X-Tasy" holt sich B-Tight Unterstützung von Frauenarzt und die beiden rappen erstmal ausführlich drüber was sie so zu Ekstase bringt. Direkte Ansagen, ist ja klar, dass die Jungs viel Haut im Club sehen wollen. B-Tight ist wohl noch das unbekannteste "Aggro Gesicht", doch er ist kein Stück netter, als die anderen. So zeigt er auf dem Tai Jason Beat, wie Aggro er wirklich ist. So wird schnell klar, B-Tight versucht sich jetzt seinen eigenen Namen zu machen und dabei dreht sich alles um "Bitches" und am liebsten sind ihm da die "Ghetto Bitches". Schön früher kam er mit "Der Neger in mir" und löste überall Diskussionen aus; und nun will er auch zu den "Helden" gehören. "Der Tag danach" berichtet über Drogengeschichten auf Absturzpartys, hoffen wir mal, dass es im wahren Leben nicht so endet. Gibt bestimmt genügend Leute die auf dieses Release gewartet haben, also ran da! Wertung 8/10. Magda M.