Schon mit dem Titel „The Black Tango“ überbietet Martin Gustafsson die Schwermütigkeit seines Debütalbums, „I name you isolation“. Wohl nicht ganz ohne Grund, denn das schmerzhafte Ende einer dreijährigen Beziehung dient dem schwedischen Singer/Songwriter hier als Inspirationsquelle. Zwar heißen die Vorbilder immer noch Conor Oberst, Elliott Smith und Kristofer Aström, allerdings klingt „The Black Tango“ experimenteller und verworrener als „I name you isolation“, gerade durch den Gebrauch von elektronischen Interludes und dem gelegentlichen Einsatz eines Drumcomputers. Das Problem ist aber leider das gleiche geblieben: Songs wie „Block“ und „Somewhere I´m Human“ erinnern nicht nur an Bright Eyes, sondern klingen buchstäblich genau so. Das gleiche lässt sich mit „Fool around“ und Elliott Smith, und „Flash in the Tunnel“ und Xiu Xiu behaupten. Schade, denn mit seinem Talent hat Gustafsson das eigentlich nicht nötig. Wertung 7/10.