Label in Amerika, Gründung in England und Gitarrist aus Deutschland, die Wurzeln von Y-Luk-O sind weit gestreut. Dies gilt auch für den musikalischen Teil , der Mix aus Industrial, EBM und Electro zeigt sich experimentierfreudig. Es ist das dritte Album des Trios, das sowohl hierzulande wie auch in den Staaten Erfolge feiern konnte. Von technoiden Zügen auf „Ein Lied von der Freiheit“ und elektronischer Reduziertheit „Bombing: Sierra“ bis zu kraftvollem Electro-Rock „Electricity“. Songs wie „The Singing Bard“ passen nicht wirklich in dieses Raster, beleben das Album mit seinen 11 Tracks aber. Alles in allem sollte man sich auf ein eher stilles Album einstellen, nur vereinzelt dienen die Nummern dazu die Tanzflächen zu füllen. Den Titel „Elektrizitätswerk“ kann man hier wörtlich nehmen, eine Explosion ist jedoch nicht zu befürchten. Wertung 7/10.