Verstärker bestehen bereits seit 1997, allerdings erst seit kurzem unter dem heutigen Namen. Auf ihrem zweiten Album ist die Band aus Süddeutschland wieder auf der Suche nach Indie-Klangräumen. So lassen sich die 17 Nummern auch am Besten beschreiben, zwar finden sich hier auch klassische Songs mit verträumtem Gesang, überwiegend sind die Strukturen jedoch lose. Wer sich auf eine 78minütige Reise in nachdenkliche und stille Welt einlassen will der findet hier mit „B-Seiten“ seine Erfüllung. Völlig offen treibt man hier durch rockige und sphärische Sounds, man fragt sich manchmal nur wo die Reise hingehen soll. Wertung 6/10.