Verlen haben schon mal auf sich aufmerksam gemacht, das war 2002 mit der CD „Beach Life“. Für ihr neues Album haben sich die vier Frankfurter einiges vorgenommen und haben so das Werk auch von Kai Blankenberg (Beatsteaks, u.a.) mastern lassen, was sich auch ausgezahlt hat. Direkt schon der Opener „45 Flamingos“ ist ein richtiger Clubkracher, hypnotischer, noisiger Indie-Rock. Vor allem der Gesang von Crib Vidakovic zieht hier in den Bann. Eine weitere Nummer dieses Kalibers ist Verlen zwar nicht gelungen, aber auch der Rest des Albums kann sich sehen lassen. Gefallen können der leise und rührende Titeltrack „Tour Of The Broken Hearts“ sowie die beiden rockigen „Down“ und „Don't Like Me“. Insgesamt ist den Frankfurtern ein sehr rundes Werk gelungen, das sich gut im einem Guss anhören lässt. Von nun an sollte der Name Verlen in einem Zug mit Union Youth oder Blackmail fallen, denn mit „Tour Of The Broken Hearts“ dürfte die junge Band sehr viele Fans hinzugewinnen. Wertung 7/10.