Es ist schon ein wahrliches Allstar-Lineup, das bei den Transplants zusammengekommen ist, Travis Barker von Blink 182 und Tim Armstrong von Rancid. Gleichzeitig ist das auch ein interessantes Aufeinandertreffen und entsprechend interessant klang dann auch das Debütalbum des Trios, dem noch Rob Aston angehört. Vieles erinnert bei dem Punk-Swing-HipHop Mix der Transplants an OPM, die mittlerweile kaum noch für Schlagzeilen sorgen. Und auch „Haunted Cities“ tut sich stellenweise schwer, so z.B. der vordergründig ambitionierte G-Funk Versuch „What I Can't Describe“, der viel zu schwammig in Szene gesetzt ist. Dass da Boo Yaa Tribe mitspielen, geht auch völlig unter. Die anderen Features, so Sen Dog auf dem Opener „Not Today“ oder B-Real bei „Killafornia“ sind da besser untergebracht, am Besten funktionieren aber immer noch die richtigen Punk-Nummern wie „American Guns“ und „Madness“. Alles in allem ergibt das ein solides Album, das aber im Gegensatz zum Vorgänger, oder auch gerade deshalb, nicht mehr überraschen kann. Die Ideen sind den Transplants bei den 12 Songs nicht ausgegangen, es hätte aber auch mehr sein können. Etwas mehr Biss hätte „Haunted Cities“ gut getan, Spaß macht das Album aber auch so. Wertung 6/10.