Tony Touch ist ja nicht gerade für seinen Ideenreichtum berühmt, eher dafür , dass er seine knallenden Beats tonnenweise verkauft. Und so möchte man schon fasst anhand des Titels seines neuen Albums vermuten, er sei jetzt auch plump auf den Reggae-Zug aufgesprungen. Doch nichts da, Tony Touch war schon immer mit der Latino-Szene verwurzelt und damit nie weit weg von karibisch-jamaikanischen Klängen, und zum anderen wartet das Album mit einem anderen Novum auf. Nein, es ist nicht die Gästeliste, dass u.a. B-Real, Beatnuts, Nina Sky, Pitbull und Nore dabei sind, ist fast schon selbstverständlich. Überraschend ist dagegen, dass die Amtssprache Spanisch ist, englische Raps sind auf „The Reggaetony Album“ nur am Rand zu hören. Alles in allem ist es ein typisches Tony Touch Album, flashige Beats, viel Glanz, viel Club-Feeling. Die 18 Tracks sind zum Abgehen da, das ist klar, Tony Touch will feiern. Wer etwas anderes erwartet hat ist hier definitiv falsch am Platz. Wertung 7/10.