Was die Warriors mit ihrem War haben ist vielleicht nicht ganz klar, klar ist aber dass ihr Sound aus Einem entsprungen sein könnte. Neben dem punkigen oldschool Hardcore Geknüppel fallen vor allem die Shouting von Marshall, dem Frontmann des Quintetts, auf, selten hört man eine derartige Stimme, die zwischen bedingungsloser Schärfe und Jugendlichkeit wechselt. The Warriors kommen aus Tehachapi, ein Nest irgendwo in Californien, das auf den meisten Landkarten nicht verzeichnet ist. Das Zeug dies zu ändern hat die Band jedenfalls, ihr Sound klingt eigenständig, rau, scharf, oldschool, The Warriors hämmern einfach drauf los. Keine Frage dass darunter das Songwriting etwas leidet, das Album „War Is Hell“ kann man nicht unbedingt als ausgefeilt bezeichnen. Aber was wichtiger ist, es transportiert die Energie einer Liveshow und es macht Spaß. Wertung 7/10.