Kaum ist das Debüt „The Documentary“ von Jayceon Taylor aka The Game bei uns eingeschlagen erscheint auch schon das nächste Album, wie ist das möglich? Nun, da möchte sich ein gewisser JT The Bigga Figga als Entdecker von Game feiern lassen und veröffentlicht kurzerhand altes, von ihm produziertes Material. Jetzt gibt es also das sozusagen Best Of The Game Old School, alles Tracks, die vor der Zeit, in der 50 Cent ihn groß rausgebracht hat, entstanden sind. Leider können die Beats auf „West Coast Resurrection“ nur selten überzeugen, „Krush Groove“ featuring Get Low East z.B. baut durchaus Druck auf, dagegen nerven die ständigen Features von JT. Man hört recht eindeutig, dass die Produktionen nicht auf dem Level von „The Documentary“ sind, Game's Rapstyle wirkt noch recht wenig entwickelt und die Beats sind viel zu simpel gestrickt. Zwar können die 14 Nummern durch ihre Roughness bestechen, doch das alleine reicht nicht für ein gutes Album. Interessant ist der Track „Promised Land“ aufgrund seinen Raps, auch das Feature mit Sean T „Gutta Boyz“ gehört zu den Höhepunkten. Erwähnenswert sind ebenfalls „Put It In The Air“ mit Sky Balla und „Desperados“. Dass aber wenigstens ein richtiger Burner ist schon bezeichnend, dieses Aufguss-Album ist eine einzige Enttäuschung und höchsten für große The Game Fans interessant. Wertung 4/10.