Aus der australischen Hitze emporgekommen sind The Blacklist und hitzig zeigt sich auch ihr Debütalbum, das Metalcore und Rock'n'Roll verbindet. Dreckig und staubtrocken kommen die 11 Songs daher, es geht nach vorne und die Band aus Melbourne, die aus der Asche von The Spoilers und Sex Bombs entstanden ist, lässt sich durch nichts aufhalten. Allerdings lassen die Tracks Vielseitigkeit vermissen, immer das gleiche Schema und die Songideen sind auch nicht gerade originell. Insgesamt könnte es daher schwer werden sich mit „Electric And Evil“ durchzusetzen, das Album leistet sich zwar keine wirklichen Schwächen, aber eben auch keine richtigen Stärken. Wer sich nicht lange an Schnickschnack aufhalten will ist hier richtig, 30 Minuten durchpowern, fertig. Wertung 6/10.