Wenn im EmoRock Genre neue Debütalben auf den stark gesätigten Markt kommen, wird heutzutage lächelnd abgewunken und doch kommt das Label Victory daher, verspricht was von "The next big thing". The Audition kommen aus Chicago und ihr Debütwerk "Controversy Loves Company" birgt knapp 31 Minuten reinsten und frischen Emorock. "Dance Hall Turn to Ghost Towns" heißt der erste von zehn Songs auf der Platte, starten mit kurzen Riffs, schnell noch Luft schnappen und ab gehts. Melodisch und oft poppig geht es in Songs zu, die alle fast gleichem Muster folgen.
"Smoke and Mirrors" macht zwar Anfangs einen ruhigen Eindruck und scheint den Gegenpol auf dem Album darzustellen, rockt dann aber wieder im Refrain mit. Vor allem die Refrains setzen sich schnell im Gehörgang fest und es macht Spaß den Newcomern durch das Album zu folgen. Auch eingefleischte Emorocker können Gefallen an der Scheibe finden, und nach mehrmaligen Hören von einigen bösartigen Ohrwürmern befallen sein. The Audition hören sich zwar nach erstem Durchgang wie eine von vielen Bands im Emo, Punk und Poprock an, stechen aber dadurch mit einem sehr eingängigen Album heraus, welches auf jeden Fall eine Hörprobe verdient. Wertung 8/10.