Einst spielte er in Rockbands, Arca, Micro:Mega und On, doch schon seit vier Alben schlägt er als Solokünstler sanftere Töne ein. Auf dem neuesten Werk covert der in Paris lebende Sänger und Gitarrist zusammen mit dem Ensemble Nocturne 11 Songs von Depeche Mode. Ausschließlich akustisch instrumentiert und vereinzelt mit elektronischen Sounds versehen bleibt hier von den Originalen natürlich wenig übrig, was bleibt ist Songwriter-Sound, zäh-süßlich, zerstückelt, fragmentiert. Dabei gibt es auch durchaus Songs die ihr Heil in der Schönheit suchen, „Blasphemous Rumours“ zum Beispiel mit seiner Piano-Begleitung. „Down To The Bone“ ist ein stilles, langsames Album, man hat den Eindruck die Zeit steht still, schwebt irgendwo zwischen Toulouse (wo das Album aufgenommen wurde) und Wien (wo es gemastered wurde). Sylvain Chauveau und sein akustisches Tribut an Depeche Mode ist wie geschaffen für kalte Wintertage zuhause. Wertung 7/10.