Die Frankfurter von 3p bringen mal wieder ein neues Signing an den Start, Snaga & Pillath sind die beiden Glücklichen, die bislang nicht aus dem 3p Umfeld bekannt waren (außer einigen Features in letzter Zeit). Die Ecke Gelsenkirchen ist ihr Zuhause, beim Underground Label Rec.on waren sie und Snaga rappte bis vor kurzem noch auf Englisch. Ansonsten ist nicht viel über die Rapper zu erfahren, die ihr Album großspurig „Die linke und die rechte Hand Gottes“ nennen. Von Religiosität ist außer im Titel auch wenig zu spüren, es geht um Representing, Battle und bombastische Beats. Das kann anfangs noch überzeugen, denn die Tracks sind fett produziert und der Flow von Snaga & Pillath trägt die Punches perfekt nach außen. Doch irgendwann helfen auch die Features von Illmatic, Moses P. oder Ercandize nicht mehr weiter, vieles wirkt recht ideenlos umgesetzt. Wer auf die Abwechslung scheißt und in erster Linie fette Beats zum cruisen sucht wird hier sicher fündig, mehr hat das Album aber leider nicht zu bieten. Wertung 5/10.