Sizzla – Burning Fire
Penitentiary / Rought Trade 14.02.2005
Es hat sich schon rumgesprochen dass Sizzla seine Alben in Akkordarbeit fertig stellt, dennoch ist man jedes Mal erneut verwundert wenn dann schon wieder ein neues erscheint. So ist es auch diesmal bei „Burning Fire“, das auf die erstklassigen Werke „Life“ (November 2004) und „Jah knows best“ (Juni 2004) folgt. Dieses Jahr gab es schon „Brighter Day“, aber wer sich jetzt ein neues Album zulegen will sollte eher bei „Burning Fire“ zugreifen. Die 15 Songs sind musikalisch recht offen gehalten, Sizzla verfolgt anders als auf manch alten Alben keine eindeutige Linie sondern wechselt zwischen Roots und Dancehall. Davon unbekümmert hat er hier wieder einige absolut heiße Tunes hingelegt, die beiden relaxten „Jah Calling“ und „Visionary“, das rhythmische „Our Time Soon“, „Guidance“ und „Believe In Jah“. Wie oft bei Sizzla ist natürlich vieles nicht neu, aber was will man auch bei dieser Outputrate erwarten. Trotzdem kommt die Abwechslung keinesfalls zu kurz, so kommt „Suffer One But Never Twice“ mit HipHop Beat, der Ideenpool von Miguel Collins aka Sizzla ist jedenfalls unerschöpflich. Und gerade deshalb kann man auch bei „Burning Fire“ ruhig zugreifen. Wertung 8/10.