Siamak ist bekannt als Freestyle-Rapper, als Equivalent (zusammen mit DJ Gunzales) lieferte er mit „60m Freistil“ ein Hammer Album ab. Jetzt tritt er unter eigenem Namen auf und liefert als Einstand direkt ein ganzes Album ab. Auch „Pimp of Persia“ ist der Freestyle Flavour anzumerken, die Beats halten sich dementsprechend im Hintergrund. Trotzdem geht es auch öfters mal richtig ab, so bläst einem auf „Jacky Cola“ der Beat die Boxen um die Ohren. Auch sonst ist das Album feucht und fröhlich geraten, ob „Bitches auf Klassenfahrt“ oder „Pille für Wodka“. Richtig ab geht es auf den Ami-Beats zu „Here We Go“, wo auch Afu-Ra vertreten ist, der Track fällt auf dem Album ein bisschen aus dem Rahmen, ist aber ein richtiger Hammer. Außerdem zu Gast sind MB1000, das passt ja, Deutschlands Top-Freestyler treffen aufeinander. 16 Tracks gibt’s insgesamt die „Pimp of Persia“ zu einem Album mit viel Feuer machen, Tiefgang sollte man aber nicht erwarten. Wertung 7/10.