Nach einigem Durcheinander in den letzten Jahren geht es für Shattered Realm aus New Jersey drei Jahre nach dem Album „Broken Ties... Spoken Lies“ weiter. Das neue Album mit dem langen Titel „From the Dead End Blocks Where Life Means Nothing“ erscheint fast zeitgleich in den Staaten bei Eulogy und in Europa bei Alveran, und zeigt sich wütender und härter als der Vorgänger. 22 Minuten reichen dem Quintett um auf 11 Songs Endzeitstimmung zu verbreiten, Titel wie „Endless“, „Final Day“ oder „Fallen“ sprechen eine eindeutige Sprache. Leider sind die meist grunzenden Vocals von Joe Hardcore zu monoton und auch sonst klingt das Songwriting recht ideenlos, den Songs fehlt einfach der Druck. Knackige Hooks sucht man vergebens, stattdessen verbreitet wenigstens der dumpf-düstere Sound die richtige Atmosphäre. Insgesamt hätte man aber nach der langen Zeit mehr erwarten können, und wenn das Album schon so kurz ist, müsste es auch einfach packender sein. Für Fans ist „From the Dead End Blocks Where Life Means Nothing“ sicherlich interessant, für den Rest nicht. Wertung 5/10.