Als ehemaliger DJ des Kölner Warehouse ist Sharam Jey schon seit langer Zeit ein etablierter Name in der Szene, mit Produktionen und Remixen für Mylo, Faithless oder Moby machte er sich dann auch international einen Namen. Zeit für den nächsten Step, das erste eigene Album, auf dem er endgültig seine Ambitionen als Producer unter Beweis stellt. 16 Dancekracher hat Sharam Jey vorgelegt, die Einflüsse von 80's bis Soul, Funk und Rock aufweisen. Jeder Track zündet hier, ob das hypnotische „Slave To The Rhythm“ oder die weiblich-gestützten „4 da loverz“ mit Sarah McKenzie und „Push Your Body“ mit Brixx. Dazwischen gibt es auch immer wieder Zeit zum Ausruhen, wie auf dem locker funkigen „Don't say nothing“. Keine Frage, dem Kölner ist ein äußerst abwechslungsreiches Album gelungen, dass zahlreiche musikalische Facetten widerspiegelt und trotzdem seine Linie hält. Sowohl die Tanzflächen lassen sich antreiben wie auch relaxtes Abhängen in der Lounge ist möglich, „4 da loverz“ schafft es, sich in jeder Umgebung zu behaupten. Sharam Jey hat hier ein sehr beeindruckendes Debüt abgeliefert, eins das längst überfällig war. Wertung 8/10.