Nachdem das erste CD-Mixtape des Berliner Newcomers Sentino im April ohne großes Label im Rücken bombastisch eingeschlagen ist, folgt jetzt Nummer 2. Sentino hatte in der Vergangenheit schon mehrere Anläufe unternommen den Durchbruch zu schaffen, doch die Major-Deals platzten jedes Mal. Jetzt scheint der Weg endlich geebnet und das Debütalbum ist bei dem kleinen Label Fünf Vor Zwölf für den Winter angekündigt. Auf 16 u.a. von Roe Beardie (Headrush), Desue und Drama Monks (Stuttgart) produzierten Tracks zeigt Sentino wiederum, dass er raptechnisch zu den größten Talenten der Republik gehört. Neben viel Party und Battle-Shit im Style von Savas droppt Sentino aber auch nachdenkliche Sachen wie die Nummer „Zu den Sternen“. Im Vergleich zum ersten Mixtape „Fall und Aufstieg“ ist der Überraschungseffekt aber leider weg, man weiß jetzt was der 22-jährige Berliner leisten kann, und genau das leistet er auch hier, nicht mehr, nicht weniger. Insgesamt sind die 16 Tracks ein Stück weit zu monoton ausgefallen. Man wird bis zum Album warten müssen um zu sehen ob Sentino sein großes Talent nutzen kann. Wertung 7/10.