Vor zwei Jahren war es noch eine Sensation, Sean Paul und „Dutty Rock“, auf einmal war Dancehall nicht nur in aller Munde sondern auch weltweit auf allen Tanzflächen. Heute bei seinem dritten Album ist die Ausgangssituation eine andere, die ganze Welt erwartet einen Millionenseller, ein Überraschungscoup wird Sean Paul nicht mehr gelingen, und auch die Konkurrenz in den Dancehall-Szene ist größere geworden, auch wenn ihm bislang kommerziell gesehen noch niemand das Wasser reichen konnte. Hits hat der Jamaikaner jedenfalls wieder genug am Start, „We Be Burnin'“, „Ever Blazin'“, „Change The Game“ (featuring Looga Man und Kid Kurup), „Give it up to me“ oder „Straight Up“, die klingen zwar, wie das was schon da gewesen war, aber das ist im Dancehall ja eh nichts neues. Man kann es kurz machen, „The Trinity“ ist das, was man sich erwartet und erhofft hat, glänzend produzierter Dancehall für die Clubs. Wertung 8/10.