Rya ist eine der Künstlerinnen, die man nicht so recht einordnen kann, auch erfährt man nicht viel von ihr, man kann nur vermuten dass sie aus Kroatien stammt. Ihr Debüt „Personal Cosmos“ veröffentlichte sie mit 26 Jahren, jetzt einige Jahre danach erscheint ihr zweites Album „Starship“, das nahtlos an den Vorgänger anknüpft. TripHop, Electro, Dance und Ambience vermischen sich hier, und das Ganze hat ein bisschen der Virtuosität von Björk. Überwiegend trägt Rya ihre fantasievollen Texte in Englisch vor, gelegentlich gibt es auch mal Deutsch zu hören. Es geht auf eine Reise in eine eigensinnige Welt, die mal fröhlich tänzelnd wie auf „I can see the sun“ sein kann, aber auch fast windstill vor sich hinvegetiert, z.B. bei „Voices“. Stimme und Klang ergeben auf dem gesamten Album immer eine Symbiose. Insgesamt bringen 12 Tracks viel Abwechslung, auch wenn der Sound stets gleich klingt. Braucht man nur noch ein Faible für Fantasy und Ambience und schon kann man mit „Starship“ richtig glücklich werden. Wertung 7/10.