Schon lange wurde Richie Spice, 1971 in St. Andrew auf Jamaica geboren, heiß gehandelt, auch weil er aus der bekannten Bonner Familie kommt und so schon mit seinen Brüdern Pliers und Spanner Banner tourte. Mit zwei Tunes sorgte er für Aufmerksamkeit, „Marijuana“ und „The Table is Turning Around“, die beide auch auf Fifth Element Records erschienen sind. Jetzt gibt's volle Ladung Spice, Richies erstes Album bietet dabei eine große Vielseitigkeit von klassischem Roots-Reggae wie „Crying Out For Love“, jazzigen Elementen „Check Yourself“ bis zu Dancehall „Holiday“ und Rock „Reggae's A Fire“. Anspielenswert sind auch „Sometimes“ und „Outta The Blue“. Daneben können aber nicht alle 21 Tracks glänzen und auch das Outro wirkt mit seiner Werbemessage etwas unpassend. Mit etwas mehr Beständigkeit könnte es Richie Spice nach oben schaffen, dass er das Potenzial hat beweisen einige der Songs. Es ist eben ein richtig spicy Album, bei dem nicht alles überzeugt. Der Nachfolger ist übrigens schon in Plannung. Wertung 7/10.