Raptile kam schon immer eine Sonderrolle zu, in der HipHop-Szene stand er abseits und hatte trotzdem immer einen dicken Major-Deal. Seine Erfolge in Deutschland waren bescheiden, dagegen punktete er z.B. in Kanada. Auch auf dem neuen Album bleibt der Münchner Rapper eigensinnig, zog sich nach Florida zurück und schrieb weiter auf Englisch, auch wenn die Texte auch diesmal wenig gehaltvoll sind. Aber egal, wer Raptile hört, wird dies nicht wegen den Texten tun und produktionstechnisch kann das neue Werk voll überzeugen. 14 Club-Banger sind auf dem Album vertreten, ganz wie man es von Raptile kennt. Die Features sind dagegen eher unbekannt, Da Lionesss, Cronite oder Matt Fingaz. Warum The Game auf „Get Outta My Face“ nur auf der Limited Edition des Albums vertreten ist, ist eine ganz andere Frage. Jedenfalls macht „Mozez“ eine Menge Spaß, wer Abwechslung sucht und sich nicht nur mit Bounce-Tracks zufrieden stellt ist hier an der falschen Stelle. Wertung 6/10.