Poet Name Life, schon mal gehört? Ist nicht unwahrscheinlich, auch wenn er noch keine lange Releaseliste hat, so ist er immerhin der DJ der Black Eyed Peas. Dadurch sollte man sich jedoch nicht unbedingt antreiben lassen sein Debütalbum „Calm Before The Storm“ zu erwerben, denn mit dem Sound der Peas hat der DJ aus Los Angeles wenig gemein. Sphärisch, jazzig, futuristisch, elektronisch, rockig, es ist ein mehr oder wenig experimentelles Album, das recht ungewöhnlich klingt. Die Atmosphäre ist düster, die Beats sind hart, massentauglich klingt anders. Mangelnden Ideenreichtum kann man Poet Name Life jedenfalls nicht vorwerfen, nur sind die verschiedenen Einflüsse auf den 10 Tracks oftmals diffus und schwammig eingesetzt, es fehlt den Songs an Konturen und dem Album irgendwie an einem Konzept. Als interessant, aber nicht packend kann man das Ergebnis bewerten. Das liegt auch daran, dass die Rapparts auf einigen Songs wie „See You Live“ nicht überzeugen können. Ausgeliefert wird das Album als Dual Disc, also mit DVD-Seite. Dort gibt es das Album im 5.1 Surround Mix, ein Video, Interview und weiteren Stuff. Allerdings muss man sich dazu im Internet registrieren. Wertung 6/10.