Deutschsprachiger Reggae ist schon längst etabliert, Zeit also seinen Horizont zu erweitern und ab nach Zueri, wo Sing-Jay Dennis Furrer durchstartet. Es ist sein erstes Album und auch sonst kenne ich keins, dass in Schwyzerdütsch (bzw. Züritütsch) vorgetragen wird. Phenomden zog von Zürich nach Basel, Köln und Hamburg und nahm auf seinem Weg Songs mit dem Pow Pow Movement, Kingston oder Silly Walks auf. Keine Frage also, dass die 13 Songs gut und knackig produziert sind. Hauptaugenmerk auf „Fang Ah“ fällt natürlich auf den Gesang von Phenomden, Nicht-Schweizer könnten Probleme bekommen die Texte (mit viel Aussage) zu verstehen, aber auch so macht das Album Spaß. Frischer Wind aus der Schweiz versüßt uns den Sommer. Wer lockeren, unterhaltenden Reggae sucht ist bei Phenomden genau richtig. Wertung 8/10.