Die PF Squad ist typisch Stuggi-Town, warum? Hier mischen sich deutscher und französischer Rap, ansonsten fallen aber Ähnlichkeiten mit typisch Stuttgarter Rap eher spärlich aus. Energiegeladen und aggressiv gehen Jokane, Max Farah, Flow Tone und D-Mark zur Sache, getourt haben sie bereits mit Cappadonna. Ansonsten ist aber noch nicht so viel über die vier Rapper bekannt, aber das kann sich ja mit dem ersten Album ändern. Herauszuheben sind auf den 21 Tracks vor allem „Wie Ich“, das mit seinen runden, weichen Beats gefällt, sowie „S.O.S.“, das mit der druckvollen uptempo Clubproduktion aufwartet. Auch „Killer Shot“, „Hör Mal Zu“, „Ziggy Ziggy“ und „Du Denkst...“ können durchweg überzeugen. Was jedoch in der Presseinfo als lang ersehnter, amerikanischer Sound gepriesen wird, ist leider selten mehr als Durchschnitt. Und auch hier liegt das Problem des Albums, die Qualität der Tracks schwankt zu sehr, PF Squad lassen sich nicht auf eine Linie bringen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es eben „Album No.1“, wenn sich die PF Squad weiterentwickelt steckt hier durchaus noch einiges Potenzial drin. Für den Anfang hätte es auch eine EP getan. Wertung 6/10.