Wer kann sich nicht daran erinnern? „Heaven Is A Halfpipe“ war seinerzeit ein Riesen-Hit. In Deutschland über 100.000 Mal verkauft, kennen zwar viele Rock-Hörer eben diesen Song von der Band OPM, andere Songs der Amerikaner lösen hingegen das große Achselzucken aus. Und – um es kurz zu machen – daran wird sich auch durch das neue Album „Forthemasses“ nichts ändern. Für Rock-geneigte Hörer ist lediglich das wirklich superbe „Everyday“ sowie das tolle Cover „Down Under“ (im Original von Men At Work) von Interesse. Der Rest dieser Platte löst (mal wieder) das große Achselzucken aus. HipHop-Elemente treffen auf Pop und etwas Reggae. Na und? Sonderlich beeindruckend ist das nicht. Die Songs rauschen nur so vorbei, abseits des Durchschnitts nehmen die aufmerksamen Lauscher nichts wahr. Schade, denn „Everyday“ geht mir schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Ein ganzes Album voller Songs wie diesen – ich wage diesen Gedanken gar nicht weiterzudenken. So aber bleiben letztlich nur enttäuschte drei Punkte übrig – zwei für „Everyday“ (hatte ich schon mal erwähnt, was für ein tolles Lied das ist?) und einen für „Down Under“. Für alle Rocker dieser Welt ist „Forthemasses“ letztlich also keine lohnenswerte Anschaffung. Wertung 3/10.