Ist es Metalcore? Ist es Screamo? Hardcore vielleicht? Gar Nu Metal? Nun, Fakt ist: Die Jungs von NME.MINE spielen eine Mischung aus Metal, ein bißchen Hardcore und ordentlichen Melodien. Ziemlich populär momentan, nicht? Ja, stimmt. Also nur ein weiteres Plagiat einschlägiger Bands? Nein, denn die Jungs schaffen etwas, was nur wenigen der mittlerweile aus dem Boden sprießenden Bands dieses Genres gelingt: Sie schaffen die richtige Balance zwischen tollen Melodien und harten Metal-Riffs. Besonders gut gelingt dies in den melodischeren Songs dieser Platte wie dem Opener „A Day Like This“, „Trend: Depresion“ oder auch in „Stab Me Down“. Geneigte Fans werden immer mal wieder an Bands wie Disturbed, Papa Roach, Deftones oder die Farmer Boys denken müssen. Besonders der Vergleich mit letzteren verwundert nicht, drehte NME.MINE-Produzent Sigi Bemm doch auch schon für die Farmer Boys an den Reglern. Fazit? „Life Without Water“ ist immer dann gut, wenn die Jungs in Richtung der genannten Bands marschieren. Kurz: Wenn sie so klingen, wie Papa Roach auf „Lovehatetragedy“ hätten klingen sollen. NME.MINE überzeugen, wenn sie nicht zu viel Gebrüll mit in die Songs integrieren. Und das ist glücklicherweise meist der Fall. Gelungenes Album! Wertung 7/10.