Einstieg ins neue Michael Buble Album und wer ihn nicht kennt könnte meinen auf einem neuen James Bond Soundtrack gelandet zu sein, jedenfalls ist die Produktion von „Feeling Good“ ziemlich aufgebläht. Wem der Song bekannt vorkommt, kein Wunder, es ist ein Nina Simone Cover. Cover sind sowieso die große (und einzige) Stärke von Michael Buble, der mit diesem Konzept vier Millionen Alben seines Debüts verkaufte. Im Gegensatz zum Opener von „It's Time“ intoniert Michael Buble meist Jazz, Swing, Soul und Pop, Musik mit der man bei der Schwiegermutter gut ankommt. Dran glauben müssen alle, die Beatles, Marvin Gaye oder Cole Porter. Aber Michael Buble macht seine Sache gut, sehr gut, und seine Stimme fasziniert. Und dass er das Schreiben auch selber kann beweist er mit „Home“. Daneben zeigt er seine Verführungsgabe in einem Duett mit Nelly Furtado „Quando, quando, quando“. Alles in allem stehen bei den 13 Songs die Entertainer-Qualitäten des Sängers aus Vancouver im Vordergrund, musikalisch sind die Nummern zwar ausnahmslos glänzend in Szene gesetzt, mehr als ein Aufguss ist das aber letztendlich nicht. Wertung 7/10.