Die beiden Rapper Maeckes und Plan B teilen sich ein Album, das Ergebnis ist „Dayz of the Championz“. Den Style, den die Beiden kicken, kennt man, und wen dieser an Franky Kubrick erinnert, der liegt insofern nicht falsch, als dass Plan B auch Backup MC von Franky ist. Jetzt aber macht er sein eigenes Ding und gestaltet die ersten neun Tracks des Kollabo-Albums, die nächsten Neun gehören Maeckes. Stuttgart ist die Basis für „Dayz of the Championz“, entsprechend ist der Flow und der Humor sehr smooth und smart, Maeckes und Plan B gehen nicht nach der Holzfällermethode vor, auch wenn Plan B's Style teilweise etwas aggressiver ist. Beide schwimmen jedenfalls auf einer Wellenlänge und droppen auch einige nachdenkliche Texte. Gefallen könne auch die Beats, die zugleich druckvoll und atmosphärisch sind, und immer wieder mit abwechslungsreichen Samples gewürzt sind. Da rutschen dann auch mal bombastischen Fanfaren oder Orgelklänge mit rein, auch wenn der Sound insgesamt eher bodenständig und verschlossen klingt. Maeckes und Plan B zeigen auf „Dayz of the Championz“ eindrucksvoll ihr Potenzial – sowohl einzeln wie auch als Teamplayer. Wertung 8/10.