Noch so ein Retro-Act, bei Moneybrother war noch lange nicht Ende. Aber auch die Local Boys, die natürlich ebenfalls aus Schweden stammen, machen ihre Sache gut. Auf ihrem Debüt zeigen sie, wie man aus Powerpop große Melodien zaubert die rocken. Und dafür dass das Ganze auch stilecht klingt sorgte der ehemalige The Soundtrack Of Our Lives Songwriter Björn Olsson. Leider aber beweisen sich die fünf Local Boys nicht als die größten Songwriter und so entweicht das Feuer doch recht schnell aus „Whattheclockman“, die Ideen wiederholen sich. Trotzdem ist das Album nicht schlecht, die 13 Songs besitzen Potenzial und die Local Boys verbreiten mit ihrer Spielfreude gute Laune. Eben ein grundsolides Debütalbum, nicht mehr, nicht weniger, denn die Konkurrenz ist stark. Wertung 6/10.